Grüner Stadtrat Martin Böttger lud ein

Für uns verfasste er einen abschließenden Bericht:

"Für den 9. Dezember hatte ich zu einer Sprechstunde für Impfunwillige in das Grüne Bürgerbüro eingeladen. Es kamen in den zwei Stunden nacheinander fünf Gäste. Johannes Pöhland von der Freien Presse saß mit Einwilligung der Besucherinnen und Besucher die ganze Zeit mit am Tisch und durfte mitschreiben. Die Gäste - alle ungeimpft - erbaten sich von ihm nur, keine Namen zu veröffentlichen.

Herr S., 59, BMSR-Techniker bemängelte, dass die Medien einseitig für das Impfen gegen Corona Partei ergriffen. Dabei hätten doch die derzeit sich in Verwendung befindlichen Impfstoffe nur eine bedingte Zulassung erhalten. Auch weise die "Studie der 40.000 Probanden" erhebliche methodische Mängel auf.

Das Ehepaar Sch. äußerte Angst, durch das Impfen die körpereigenen Abwehrkräfte zu schwächen. Es traute dem Gesundheitswesen nicht, da dies im letzten Jahr 4000 Krankenhausbetten abgebaut hätte. Das sei der wirkliche Grund für die jetzige Überlastung der Kliniken. Herr Sch. warf darüber hinaus dem anwesenden Pressevertreter vor, "Teil einer Kampagne" zu sein, was dieser vehement bestritt.

Als Informationsquelle, der an der Sprechstunde teilnehmenden Gäste, fiel immer wieder der Name Dr. Wolfgang Wodarg. Ihm wird offenbar von Impfskeptikern mehr Vertrauen entgegen gebracht als beispielsweise Karl Lauterbach, Christian Drosten und weiteren Wissenschaftlern.
Ich gab zu Bedenken, dass Wodarg schon seit mindestens 10 Jahren nicht mehr in der medizinischen Forschung tätig ist und deshalb wohl schwerlich auf dem neuesten Stand der Wissenschaft sein könne. Seine Thesen werden von zahlreichen Forscherinnen und Forschern kritisiert.

Ob nach den intensiven Gesprächen meine Gäste vielleicht Herrn Wodarg eine gewisse Skepsis entgegen bringen, vermag ich nicht zu sagen.

Schließlich erschienen noch zwei junge Herren im Bürgerbüro. Einer der beiden hatte im Februar eine Coronainfektion überstanden und beschwerte sich darüber, dass er den Geimpften nicht gleichgestellt würde. Dabei wären doch seine Antikörper angeblich wirksamer als jeder Impfstoff. Derartige medizinische Fragen konnte ich natürlich nicht beantworten, werde sie aber bei Gelegenheit einem Mediziner bzw. Virologen vorlegen.

Ganz am Ende der Sprechstunde stellte sich heraus, dass meine letzten Gäste (28 und 36 Jahre alt) an den montäglichen "Spaziergängen" teilnehmen. Auf meine Vorhaltung, dass dies illegal sei, weil die zulässige Personenzahl von 10 deutlich überschritten werde, entgegneten sie, die entsprechende Verordnung sei grundgesetzwidrig und müsse deswegen ignoriert werden. Offenbar nahmen die beiden jungen Männer mögliche Ordnungsstrafen in Kauf und ließen sich von ihren "Spaziergängen" nicht abbringen. Beide hatten sich übrigens nicht an der letzten Bundestagswahl beteiligt, weil keine Partei für sie wählbar sei, nicht einmal die AfD. Ich erhielt den Eindruck, dass die Zwei für die Demokratie wohl als verloren gelten müssen.

Schließlich gilt es noch, ein Missverständnis auszuräumen. Ich habe zu der Sprechstunde nicht als medizinisches Beratungsangebot eingeladen. Bin ja auch kein Mediziner. Ich lud zu einer Abgeordnetensprechstunde ein mit dem Ziel, Wünsche, Anregungen und Kritiken an die Kommunalpolitik entgegen zu nehmen. Zum Beispiel hätte sich ja jemand über das Ordnungsamt und die 250 € Bußgeld für jeden Montagsspazierer beschweren können. Aus dieser Richtung kam jedoch nichts, nicht einmal von den beiden jungen Herren, obwohl sie doch mit einem Bußgeld rechnen müssen."

Pressemitteilung

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Landesverband Sachsen
Pressereferentin Magdalena Elkmann
Tel. 0351 4901521, Wettiner Platz 10, 01067 Dresden
************************************************************************

Pressemitteilung

Datum: 14.09.2021


Demokrat*innen nicht hängen lassen - Sächsische BÜNDNISGRÜNE irritiert über Chemnitzer Entscheidung zu Plakaten von Nazi-Partei
------------------------------------------------------------------------
Zur Entscheidung des Chemnitzer Verwaltungsgerichts, die Verfügung der Stadt Zwickau zur Abnahme der Plakate "Hängt die Grünen" aufzuheben, erklärt Christin Furtenbacher, Landesvorstandssprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Sachsen:

"Die Chemnitzer Gerichtsentscheidung irritiert und überrascht uns sehr. Sowohl die Staatsanwaltschaft München als auch die sächsische Generalstaatsanwaltschaft haben Ermittlungen wegen öffenlicher Aufforderung zu Straftaten sowie weiteren Straftatbeständen aufgrund der Plakate der Nazi-Partei III. Weg eingeleitet. Das Chemnitzer Verwaltungsgericht hingegen vertritt den Standpunkt, dass bei der Parole "Hängt die Grünen" die Meinungsfreiheit höher zu gewichten ist als eine mögliche Gefahr, die durch den Mordaufrufe entsteht - wenn sie 100m entfernt von BÜNDNISGRÜNEN Plakaten hängt. Ein Mordaufruf gegen über 3.300 sächsische Mitglieder einer demokratischen Partei, Sympathisierende und Unterstützende hat nichts im öffentlichen Raum zu suchen. Wir hoffen darum sehr, dass die Stadt Zwickau unverzüglich Rechtsmittel gegen diese Entscheidung einlegt.

"Wir rufen zugleich heute Abend zu einer Solidaritätsplakatieraktion in Zwickau unter dem Motto "Demokrat*innen nicht hängen lassen" auf. Ziel ist es, dem III. Weg unmöglich zu machen, den 100m Abstand zu GRÜNEN Plakaten in Zwickau einzuhalten und so die Umplatzierung der Plakate zu verhindern. Wir werden diese Aktion als Landesverband gemeinsam mit den umliegenden bündnisgrünen Kreisverbänden aus Solidarität mit unseren Mitstreitenden vor Ort durchführen."

----------------------------------
Magdalena Elkmann, Pressereferentin 

„Zero Waste Workshop“ in die St.-Christophorie-Kirche in Hohenstein-Ernstthal

Am vergangenen Freitag lud unsere Chemnitzer #Europaabgeordnete Anna Cavazzini zum „Zero Waste Workshop“ in die St.-Christophorie-Kirche in Hohenstein-Ernstthal ein. Nachdem Anna den über 40 Teilnehmern einen kurzen Einblick zur aktuellen „Müll-Situation“ in Deutschland und Europa gegeben hat haben wir gemeinsam mit unseren Gästen Annemarie vom Unverpacktladen  „Möhrchen“ aus Glauchau und Micha alias „Mr. Cornfill“ aus Zwickau darüber diskutiert wie ein besseres Leben ohne Müll möglich wäre.

Wir haben uns riesig über die große Resonanz und die vielen tollen Ideen gefreut. - Worin sich übrigens alle einig waren: Solche Workshops sollte es viel häufiger geben um noch mehr Leute mit dem Thema zu erreichen. Wir arbeiten daran ;-)

Woman After Work Angellounge

Woman After Work Lounge - diesmal am schönen Schwanenteich

Die Anglerin Heike informiert und erzählt uns wie sie vor 30 Jahren zum Angeln kam, was sie antreibt, spricht über Gesetzmäßigkeiten & Prüfungen und stellt sich unseren vielen Fragen.

Fakt ist: es scheint eine Männerdomäne aber Frauen haben diese längst erobert und können mindestens genauso gut angeln, wie Männer.

 

Mehr Bilder auf:

Wahlkampf Warm-up

So kann der Wahlkampf starten.

Einen Tag vor dem offiziellen Wahlkampfauftakt in Sachsen haben wir in Glauchau ein sehr schönes WarmUp absolviert. Bei bestem Wetter und guter Stimmung unter den Leuten in der Innenstadt haben wir viele Flyer und Samentütchen verteilt. Auch eine ganze Reihe guter Gespäche mit spannenden Menschen haben sich schon ergeben.

 

Danke an alle Beteiligten, besonders an unseren Direktkandidaten Wolfgang Wetzel, MdB und unseren sächsischen Spitzenkandidaten Bernhard Herrmann - Bundestagskandidat Südwestsachsen.

 

Das macht Lust auf mehr!

Fairfashion Kleidertauschbrunch mit Anna Cavazzini

Nun ist er leider vorbei, unser Fairfashion Kleidertauschbrunch mit der lieben Europa-Abgeordneten Anna Cavazzini und Kathleen Kuhfuß, MdL .

Wir haben eine Menge über die Modeindustrie und Lieferketten gelernt, lecker gegessen, richtig hübsche Kleidung getauscht und - was noch viel viel toller war: mal wieder im "Reallife" (offline) Gespräche geführt. Nicht nur Grüne waren da sondern auch völlig Fremde, die sich uns anschlossen. 

Mehr Bilder auf

https://fb.me/e/B75wUYLI?ti=cl

Wir fanden es großartig und das allgemeine Feedback war überaus positiv. 

Das war definitiv nicht die letzte Veranstaltung dieser Art. 

Rückblick: 54. Landesversammlung und Wahlversammlung zur Aufstellung der Landesliste für den 20. Deutschen Bundestag

Unsere Delegation
Bernhard Herrmann

 

 

Viel Licht und wenig Schatten. So lässt sich die Landesdelegiertenkonferenz (LDK) in Leipzig am vergangenen Wochenende aus Sicht des KV Zwickau zusammenfassen.

 

Wie alles in den letzten Monaten stand auch die LDK unter dem Eindruck der Pandemie. Zwei unserer sechs Delegierten mussten nach einem Quarantänebescheid kurzfristig ersetzt werden, was mit einem großen Kraftakt zum Glück noch gelang. Am Freitag, auf der Landesversammlung, war dann auch der Antrag auf eine No-Covid-Strategie der einzige wirklich strittige Punkt. Die Diskussion darüber hatte schon vor dem Parteitag Wellen geschlagen und ist sicher noch nicht beendet. Dem maßgeblich vom Landesvorstand erarbeiteten Kompromiss konnten am Ende die meisten Delegierten zustimmen. Dafür fand der Leitantrag, der die aktuellen Aufgaben der nächsten Monate zusammenfasst, eine sehr deutliche Zustimmung. Und obwohl es ein sehr schönes Gefühl war, viele Mitglieder auch mal wieder live und in Farbe zu sehen, kam die typischen Stimmung eines Parteitags durch Abstand- und Hygieneregeln leider kaum auf.

Am Samstag stand mit der Aufstellung der sächsischen Landesliste für die kommende Bundestagswahl das Highlight des Parteitags an. Wir Zwickauer bangten um die Anwesenheit unserer sechs Stimmen. Doch selbst Jakob Springfeld stand fast pünktlich in der Kongresshalle am Zoo, obwohl er gerade eine Nachtschicht hinter sich hatte.

Während wir mit Paula Piechotta auf Platz eins eine unangefochtene Spitzenkandidatin wählen konnten, war Platz zwei der Liste sehr umkämpft. Deshalb war die Erleichterung in der Zwickauer Delegation groß, als unser Kandidat Bernhard Herrmann bereits im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erhielt und sich gegen starke Konkurrent*innen durchsetzen konnte. Im weiteren Verlauf hätten unsere Delegierten gerne Landessprecher Norman Volger auf Platz vier platziert, was leider nicht gelang. Der Kreisverband Zwickau gratuliert allen Listenkandidaten sehr herzlich.

Im Wahlkreis Zwickau haben wir nun mit unseren Direktkandidat Wolfgang Wetzel und mit Bernhard Herrmann auf Listenplatz zwei starke Personen, mit denen wir optimistisch in den Wahlkampf starten können. Lasst uns den Schwung der LDK mitnehmen und für das Ziel kämpfen, auch in der Region Zwickau das beste Grüne Ergebnis aller Zeiten einzufahren. 

 

 

Mehr dazu auf https://gruene-sachsen.de/partei/parteitage/ldk-april-2021-in-leipzig/

Schau an

Besuch des Sächsischen Landtages

Für alle Interessierte besteht die Möglichkeit, den Sächsischen Landtag und die Arbeit unserer Abgeordneten Kathleen Kuhfuß kennenzulernen.
Am besten bieten sich hierfür Plenarsitzungen oder öffentliche Ausschussanhörungen an, die dann im Mittelpunkt des Besuches stehen. Verbunden ist der Besuch in der Regel mit einer Führung durch das Landtagsgebäude in Abstimmung mit der Landtagsverwaltung. Außerhalb der Plenarsitzungswochen bietet sich der Vorzug eines ausführlichen Rundgangs durch den Landtags-Neubau.
Im Rahmen eines Besucherprogramms werden Sie bzw. Ihre Besuchergruppe oder Schulklasse mit dem Sächsischen Landtag und seiner Arbeitsweise bekannt gemacht. Für Klassen ab Klassenstufe 9 bietet die Landtagsverwaltung auch ein Rollenspiel (Nachspielen einer Plenardebatte) an. Die Aufenthaltsdauer liegt je nach Programm zwischen 1,5 und 2,5 Stunden, inklusive eines persönlichen Gesprächs mit Kathleen Kuhfuß.

Für Besuchergruppen ab 10 Personen werden Fahrtkosten und Verpflegung erstattet.

Kontakt:
Zwickau: Heike Escher, info(a)gruenes-buergerbuero-zwickau.de.
Chemnitz: André Müller, info(a)gruenes-buergerbuero-chemnitz.de.
Dresden: Anne Zimmermann, Anne.Zimmermann(a)gruene-fraktion-sachsen.de.

Zurück